Süddeutsche Zeitung anerkennt die Initiative der FDP-Kreistagsfraktion

Am 05. Juli 2017 gaben der bayerische Staatsminister Minister Söder und Landrat Göbel den Startschuss für das kostenlose Wlan in vier Buslinien des Landkreises München. Damit ist u.a. Internet-Surfen im Bus ab sofort für die Fahrgäste der Linie 213, die vom Ostbahnhof nach Taufkirchen führt, möglich. Gleiches soll künftig auch auf den Linien 227 und 260 sowie ab Dezember auf der Linie 220 kostenlos gewährt werden.

 

Der Minister war einer der ersten, der das Funknetz im Bus der Linie 213, die vom Ostbahnhof nach Taufkirchen fährt, ausprobierte. Die persönliche Eröffnung durch den Finanzminister und die gleichzeitige Präsenz des Landrates Göbel ließ vermuten, dass diese neue Digitalisierungsoffensive auf das Betreiben der CSU zustande kam. Die Süddeutsche Zeitung berichtete jedoch sachgemäß und verwies in ihrer Berichterstattung auf den ursprünglichen Treiber der Maßnahme: Die FDP Kreistagsfraktion im Dezember 2015 stellte den auslösenden Antrag.

Auszug aus dem Beitrag der SZ vom 06. Juli 2017:

Die FDP reklamierte am Mittwoch die in ihren Augen “öffentlichkeitswirksame” Einweihung des ersten Wlan-Busses durch Söder als “Auszeichnung” für ihre eigene “innovative Idee” vom Dezember 2015. Tatsächlich ging der Vorstoß des Landkreises auf einen Antrag der Liberalen zurück. Ihr Kreisrat und Bundestagskandidat Jimmy Schulz äußerte in einer Pressemitteilung, er begrüße “prinzipiell” den Einzug von Wlan in Regionalbusse. Zugleich forderte Schulz aber deutlich mehr Tempo bei der Digitalisierung: “Jedes Haus muss künftig die Möglichkeit haben, einen Glasfaseranschluss zu erhalten.” Die Tatsache, wie sehr die CSU Wlan im öffentlichen Nahverkehr hochjuble, zeige aber nur, wie weit sie vom eigentlichen Ziel entfernt sei: “Breitband für alle.”

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